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Filme

Las dos pelís que vi la semana pasada...

... waren "Caótica Ana" und "Death Proof". Ich werde euch mal über die Highs und Lows beider Filme aufklären. Das Ganze ist aber sehr subjektiv, weil ich während "Caótica Ana" sehr müde war und "Death Proof" ein Quentin Tarantino ist und ich Letzteren somit gar nicht schlecht finden kann.

Caótica Ana:

Ein Film vom spanischen Regisseur und Drehbuchschreiber Julio Medem, der als einer der wichtigsten und originellsten spanischen Filmemacher gilt.

Originell kann man den Film auch nennen, der mit einem interessanten Erzählstil und viel Farbe und spritzigem Elan daherkommt.

Er handelt von der Reise eines jungen Mädchens namens Ana, die viel künstlerisches Talent besitzt und einen freien Geist. Der Film umfasst vier Jahre ihres Lebens (18-22) und ist in elf Kapitel unterteilt, die in einem Countdown von 10 bis 0 heruntergezählt werden, wie bei einer Hypnose.

Diese Allusion ist nicht zufällig. Ana entdeckt nämlich, dass sie mehrere Vorleben hat, an die sie sich mithilfe von Hypnose erinnern kann. Doch all die Frauen, die sie vor ihrem inneren Auge sieht, sterben mit 22 Jahren eines grausamen Todes. Kann sie den Kreis brechen?

So originell und bunt auch die Geschichte ist, verstrickt sich der Film meiner Meinung nach zu sehr in sich selbst, wird zu konfus. Dass die Gewalt hier nicht beschönigt wird, ist zwar löblich, aber genauso erschreckend. Die vielen sexuellen Andeutungen wirken zunächst noch normal, bedenke man Anas Alter, in dem sie gerade ihren Körper entdeckt. Doch mit der Zeit häufen sich diese Szenen immer mehr, werden immer unschöner und immer unnützer für die Geschichte.

Was ich zugeben muss - ich bin während des Filmes für zehn Minuten eingeschlafen, weil ich so müde war, obwohl der Film keineswegs einschläfernd ist.

Ich würde den Film als sehenswert einstufen, weil er künstlerisch sehr ansprechend ist. Zartbesaiteten würde ich aber eher abraten, da Gewalt und Sex mitunter sehr explizit dargestellt werden.

Also, nehmt das hier nicht für bare Münze und bildet euch eure eigene Meinung!

Death Proof:

Ein Quentin Tarantino, der sich sehen lassen kann.

Wie man es von QT kennt, dreht es sich hier um Gewalt, Drogen, Musik, Autos und um interessante Charaktere, die viel sinnloses Zeug reden, aber es so ansprechend tun, dass man ewig weiter lauschen könnte.

Death Proof handelt vom Einzelgänger "Stuntman" Mike, fabelhaft gespielt von Kurt Russell, der zwei verschiedene Gruppen Frauen bestalkt.

Die Tagline: "These 8 Women Are About To Meet 1 Diabolical Man!", gibt den Inhalt eigentlich sehr passend wieder, kurz und kanckig, ohne zu viel zu verraten.

Mir gefielen (wie in allen QT-Filmen) die originellen Charaktere und surrealen Dialoge am besten. Das alles vor waschechter amerikanischer Kulisse und mit stilvoller Musik und ich war hin und weg. ;o)

Ich muss auch sagen, dass ich den Film sehr sexy fand. Die gesamte weibliche Besetzung hat eine solche Ausstrahlung, dass es beinahe unheimlich ist.

Natürlich unterscheidet sich der Film von Vorgängern wie Pulp Fiction oder Reservoir Dogs, aber mit denen war Kill Bill auch schon nicht mehr auf einer Linie. Für mich ein mehr als gelungener Quentin Tarantino!

Schaut euch den Film auf jeden Fall, ausser natürlich ihr könnt keine Gewalt sehen. Dann wird es euch wahrscheinlich zu haarig.

Falls jemand den Soundtrack hat, zu mir!!!! Biddö, biddö...

¡Adios!

10.9.07 16:06





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